Unter Berufung auf das Buch „Operationsgebiet Schweiz“ berichtet das Kunstmagazin Art in seiner neusten Ausgabe über den geheimen Kunsthandel der Stasi.
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Kunst gegen Devisen
Unter Berufung auf das Buch „Operationsgebiet Schweiz“ berichtet das Kunstmagazin Art in seiner neusten Ausgabe über den geheimen Kunsthandel der Stasi.
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Der ehemalige SED-Funktionär, Stasi-Oberst und „Devisenbeschaffer der DDR“ ist am 21. Juni verstorben.
zur Meldung von Spiegel Online
Das Buch „Operationsgebiet Schweiz“ zeichnet detailliert die geheimen Geschäfte der Stasi nach, die Alexander Schalck-Golodkowski als Chef des geheimen Bereichs „Kommerzielle Koordinierung“ (KoKo) zu verantworten hatte.
(Foto: CC Creative Commons/Bundesarchiv)
Die Suche nach verschwundenem DDR-Vermögen ist auch 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch nicht zu Ende. Julius Bär sieht sich nun mit einer Millionenklage aus Deutschland konfrontiert. Die Jäger der verloren gegangenen Honecker-Gelder könnten weitere Schweizer Banken ins Visier nehmen.
vollständiger Artikel (Schweizer Bank, 19.06.2015)
In der DDR enteignete die Stasi Privatsammler und verkaufte ihre Kunst gegen Devisen in den Westen. Viele der Werke sind bis heute verschollen und vermutlich in Privatbesitz. Warum ist die Aufarbeitung so schwierig?
Beitrag der Deutschen Welle, 25.05.2015

Etwa zehn Millionen D-Mark spülte der Kunstraub jährlich in die klammen Kassen der DDR. Dabei plünderte die Stasi nicht nur Museen, sondern auch Privatsammlungen. Doch nun ist Bewegung in die Aufarbeitung des systematischen Kunstraubs in der DDR gekommen – dabei geht es auch um die rund 200 Beraubten und ihre Erben. (Deutschlandfunk)
November 1989. Die Welt ist im Umbruch. Die Berliner Mauer ist gefallen. In Zürich wechselt in der Galerie Koetser in der Nähe des Paradeplatzes ein kleines Ölbild für 240’000 Franken den Besitzer. Für David Koetser ein gutes Geschäft. Was er vermutlich nicht weiss: Das Stillleben, gemalt 1705 vom niederländischen Barockmaler Adriaen Coorte, birgt ein dunkles Geheimnis. (…)
Die zwielichtigen „Vier Kastanien„ (Tages-Anzeiger, 22.04.15)
Paranoide Ängste vor einer sowjetischen Invasion, die Bespitzelung zahlloser Linker, eine Geheimarmee: Lukas Hartmann ist mit seinem neuen Roman «Auf beiden Seiten» ein beeindruckendes Zeitgemälde der Schweiz zur Zeit des Kalten Krieges gelungen. (…)
Man hat offenbar die wirtschaftlichen Interessen höher gewichtet als den Schutz des Staatsgebiets vor Leuten mit geheimdienstlichem Hintergrund. Ich kann belegen, dass in der Bundespolizei solche Abwägungen gemacht wurden: Nützt es wirtschaftlich mehr, wenn die Stasi-Mitarbeiter in die Schweiz kommen und das Land für ihre Geschäfte missbrauchen, als dass es schadet?
Interview mit Ricardo Tarli (Bieler Tagblatt, 21.03.15)
Wer hätte in den 80er-Jahren gedacht, dass er den Repressionsapparat der DDR mitfinanziert, wenn er mit der Standseilbahn von Zermatt zur Sonnenterrasse Sunnegga hochfährt? Der ehemalige BT-Journalist Ricardo Tarli deckt es in seinem neuen Buch «Operationsgebiet Schweiz. Die dunklen Geschäfte der Stasi» auf. (…)
Artikel im Bieler Tagblatt (21.03.15)